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Veröffentlichungen

 

Mein 1. Buch: “Leben um zu sterben?”

ISBN: 978-3-86870-076-3

http://dnb.ddb.de

 

Für welches Klientel habe ich mein Buch geschrieben?

Antworten:

Für Menschen, die in irgendeiner Weise „Verlust“ erleiden oder erlitten haben.

Dazu gehören Werteverluste, Trennung von Einstellungen, Trennung von Illusionen, Verlust von Menschen, Verlust von Arbeitsstellen, Verlust von Gesundheit etc.

Besondere Schicksalskonstellationen behalten für das ganze weitere Leben ihre Bedeutung.

Im gegenseitigen Öffnen und Verständnis - zumindest aber in der Bereitschaft der Annahme des Anderen - liegt m. E. noch immer das Geheimnis und die Erfüllung im würdigen, sinnvollen Umgang miteinander.

Wollen wir dabei Mitgestalter unserer Lebensverhältnisse werden, bedarf es unseres wachen Tuns und unseres kontinuierlichen Engagements.

Begleitende und unterstützende Worte und Gedanken anderer Menschen können so zu Weggefährten werden. Sie helfen uns, im Wandel präsent zu bleiben. Wir wählen sie aus, wir fühlen sie in uns, wir geben ihnen Bedeutung, wir nehmen sie mit uns auf unserem Weg und fügen sie unserem Erleben und Erdenken hinzu.

Meine Themen sind Angebote an Interessierte, die in ihrem Leben nicht nur funktionieren wollen, sondern darüber hinaus etwas mehr vom „Ganzen“ verstehen lernen wollen.

In Unebenheiten liegt häufig der „Schatz“ verborgen. Man muss nach ihm graben, ihn aufheben und auch noch säubern – also sich damit befassen – dann glänzt er wie die Sterne so klar.

Um die Wirklichkeit zu erfassen, bedarf es eines Wissens über das Wissen hinaus. Wir brauchen mehr Gleichgewicht in unserem aller Leben, mehr Sinnhaftigkeit und mehr Abwehrkräfte, die wir gegen alle Erschütterungen des Seins aufbauen können.

 

 

Film-Dokumentation-Reportage auf TV “WDRdiestory”

Filmtitel: “Gefangen im eigenen Körper” - wie wach sind Komapatienten"

http://www.youtube.com/watch?v=BGrBCXBeGZY

 

Ein Film von Johannes Backes und Kira Mühlen

In Belgien erwacht ein Mann nach 23 Jahren aus dem Koma und sagt seinen Ärzten, dass er die ganze Zeit bei Bewusstsein war. Diese Nachricht schockierte und lenkte das öffentliche Interesse auf einen Bereich der Medizin, der weitgehend im Dunklen liegt. Meistens gibt es dabei kein Happy end:

Nach einem Schlaganfall liegt die 49-jährige Barbara Nickel in einem Dortmunder Altersheim im Koma. Seit zehn Jahren starrt sie auf kahle weiße Wände. Seit zehn Jahren kein Wort, keiner weiß, was in ihr vorgeht, kein Angehöriger besucht sie. Das Pflegepersonal hat wenig Zeit.

Nur Petra Strößner, eine engagierte Helferin, die ein kleines Unternehmen für besondere Pflegeleistungen führt, kümmert sich um Frau Nickel.

Petra Strößner kämpft auch für mindestens zehntausend andere Patienten, die in deutschen Heimen und Krankenhäusern im Wachkoma liegen.

Petra Strößner will Patienten wie Frau Nickel ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen.

Die story erzählt die Geschichte von Frau Nickel. An ihrem Beispiel werden bürokratische Hindernisse greifbar, die eine bessere Versorgung verhindern. Aber es geht auch um eine wissenschaftliche Herausforderung: wie lässt sich erkunden, was ein Patient wahrnimmt und fühlt, der keinerlei Reaktion zeigt? Wie muss eine Behandlung aussehen, damit ein Patient optimale Chancen hat, ins Leben zurück zu kehren?

Erfolge zeigen therapeutische Gemeinschaften mit Rundumbetreuung. Aber dort kostet die Behandlung mindestens 10 -15.000 Euro im Monat. Dagegen sperren sich die Krankenkassen.

Der Versuch, Frau Nickel in einer solchen Gemeinschaft unterzubringen, scheitert. Doch Frau Strößner lässt nicht locker. Sie hat erfahren, dass eine Intensivpflegestation in Olpe Hilfe anbietet. Bis geklärt ist, ob eine solche Behandlung infrage kommt, besucht Frau Strößner die Patientin weiterhin regelmäßig. Redet mit ihr, berührt sie, spielt ihr Musik vor. Und hofft, dass irgendetwas davon bei Frau Nickel ankommt.

Redaktion: Arnim Stauth

Autoren: Johannes Backes und Kira Mühlen